Bewegungsblockaden bei Parkinsonsyndromen

U. Fietzek,K. Ziegler

Published 2025 in Nervenheilkunde

ABSTRACT

Zusammenfassung Eine der größten therapeutischen Herausforderungen bei Menschen mit fortgeschrittenen Parkinson-Syndromen sind motorische Blockaden bzw. das Freezing-Phänomen, dessen bekanntester Vertreter wohl das Gangfreezing ist. Dabei reicht die Wahrnehmung und Konzeption von motorischen Blockaden von einer Kolibristörung bis hin zum Kardinalsymptom der Parkinsonkrankheit. Der vorliegende Artikel macht sich die Mühe, diese Konzeption motorischer Blockaden bis zu den ersten Gedanken von Parkinson selbst zurück und dann im Verlauf der Geschichte weiter zu verfolgen. Es geht uns darum, zu zeigen und ein Verständnis dafür zu wecken, dass es sich bei motorischen Blockaden um einen zentralen Aspekt der Phänomenologie von Parkinson-Syndromen handelt. Pathophysiologische Grundlagen werden in ihren anerkannten klinischen Aspekten berührt, ebenso wie die klinische und forschende Erfassung. Schließlich werden sowohl die wichtigsten pharmakotherapeutischen als auch die physiotherapeutischen Ansätze in ihren Grundzügen dem Leser vorgestellt.

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